Die Orgeln (Haupt- und Chororgel) im Dom zu Rottenburg

erbaut 1979 von der Firam Sandtner/Dillingen, überholt und geändert 2003

Die Domkirche ist neu renoviert, eher umgebaut. Das Erscheinungsbild der Kirche ist völlig verändert. Sehr hell, freundlich, aber auch in gewisser Weise nüchtern-schlicht. Interessant und das Deckengewölbe gestaltend sind die neu eingehängten Deckensegel die über der Orgel im linken Bild zu erkennen sind,  durch die sich aber die Akustik verändert hat. Diesen Punkt kann man nur schwerlich neutral werten. Es ist nicht direkt schlechter geworden, aber ziemlich anders als früher und man muss sich in manchen Registrierungen darauf einstellen.

 

Die veränderte Gestalt der Orgel ist an den obigen Vergleichsbildern zu erkennen.  Der nun ganz andere Raum verlangt wohl eine andere Gestalt über die sich sicherlich streiten lässt. Die Wiedereröffnung des Domes war am 5. Fastensonntag 2003.

Disposition der Rottenburger Domorgel

 

Rückpositiv

Hauptwerk

Schwellwerk

Brustwerk

Pedal

Prinzipal 8

Praestant 16´

Bourdon 16´

Holzgedeckt 8´

Untersatz 32´

Rohrgedeckt 8

Principal 8´

Principal 8´

Quintade 8´

Principalbaß 16´

Octave 4´

Flauto 8´

Spillflöte 8´

Rohrflöte 4´

Subbaß 16´

Querflöte 4´

Gamba 8´

Salicional 8´

Principal 2´

Octavbass 8´

Sesquialtera 2f

Octave 4´

Schwebung 8´

Terz 1 3 / 5´

Spielflöte 8´

Gemshorn 2´

Blockflöte 4´

Octave 4´

None 8/ 9´

Choralbass 4´

Larigot 1 1/ 3´

Quinte 2 2/3´

Holzflöte 4´

Cimbel 3f  1/2´

Spitzflöte 4´

Scharff 4f 1´

Superoctave 2´

Viola 4´

Vox humana 8´

Mixtur 4f

Holzdulzian 16´

Cornett 5f

Nasard 2 2 / 3´

 

Posaune 16´

Cromorne 8´

Mixtur 4f 1 1/ 3´

Waldflöte 2´

Tremulant

Trompete 8´

Glockenspiel

Cimbel 3f  2 / 3´

Terzflöte 1 3 / 5´

 

Bombarde 32´

Tremulant

Trompeta magna 16´

Septime 1 1 / 7´

 

Glockenspiel

 

Trompete 8´

Sifflet 1´

 

 

 

Clarine 4´

Mixtur 5f 2´

 

 

 

 

Fagott 16´

 

 

 

 

Trompette  8´

 

 

 

 

Oboe  8´

 

 

 

 

Clairon  4´

 

 

 

 

Tremulant

 

 

 

Koppeln: I/P  II/P  III/P   IV/P   IV/II   IV/III   IV/II   III/II  I/II    III/I   III/II 16´

2000 elektronische Setzer auf verschiedenen abgesperrten Ebenen erreichbar, Sequenzer, Diskettenlaufwerk, Pedalkombination, Walze, Zungen ab, Mixturen ab, Chamaden ab,

 

   

Chororgel von Firma Hubert Sandtner 2007 fertiggestellt und eingeweiht. (Ist auch vom Hauptspieltisch aus spielbar)

Disposition der Rottenburger Chororgel

 

I. Manual

II. Manual (schwellbar)

Pedal

Bourdon 16´

Rohrgedeckt 8´  
Prinzipal 8´ Salicional 8´  

Bourdon 8´

Prestant 4´

Subbaß 16´

Gamba 8´ Doublette 2´  

Octave 4´

Cornett 2ff

 

Flute douce 4´

Mixtur 3f 1 1/ 3´

 
  Trompete 8´  
     
  Tremulant  
     

 

Koppeln: I/P  II/P  II/I 

Handregister und 1 freie Kombination

elektrische Traktur, mobiler Spieltisch